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Zerbrochene Paare – eine Realität in der psychotherapeutischen Praxis

Dieses sehr komplexe Phänomen fällt häufig in Psychotherapien und Beratungen mit seinen oft verdeckten Auswirkungen an. Es beeinflusst das Verhalten der KlientInnen auf verschiedene Weise in ihren Sozialverhalten und in der Begegnung mit anderen Personen.

In diesem Workshop wird mit Hilfe einer Systematik ein Überblick über häufige Formen des Begriffs „zerbrochene Paare“ vermittelt. Diese Begriffsdefinitionen ermöglichen in der Behandlung von KlientInnen eine rasche Diagnose zu diesen aktuellen Begleiterscheinungen und somit einen differenzierten Zugang zur Weiterbehandlung.

In diesem Zusammenhang wird der psychotherapeutische Umgang mit schwierigen Gefühlen, wie Bindungs- und Trennungsängste, Traurigkeit, Ohnmacht, Wut und Schuldgefühle, Beachtung finden. Mit den Techniken und Theorien der Genogrammarbeit, Strukturaufstellungen und Interventionsmöglichkeiten  können diese Themen als Supervisionsfragen bearbeitet werden.


Neuretter Norbert, DSA
Psychotherapeut (Psychodrama, Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie), Weiterbildung in System- und Hypnotherapie, Lehrtherapeutund Lehrsupervisor im Fachspezifikum Psychodrama ÖAGG/Donau-Universität Krems, Leiter der Fachsektion Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel im ÖAGG seit 2004