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„Ich weiß, was gut für Dich ist!“ – Szenen der Co-Abhängigkeit

Nicht jede, die mit Suchtkranken zu tun hat, ist co-abhängig, nicht jeder, der co-abhängig ist, hat mit Suchtkranken zu tun. Rund um den Begriff Co-Abhängigkeit kommt es ebenso oft zu Missverständnissen und Verwirrung, wie in den abhängigen Beziehungsstrukturen selbst.

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam ein Stück Klarheit schaffen: Was bedeutet Co-Abhängigkeit? Wie entsteht diese rigide Rollenkonserve? Welche eigenen co-abhängigen Anteile habe ich? Welche Fallen für TherapeutInnen und BeraterInnen lauern? Welche Chancen zur Rollenerweiterung bietet die Psychotherapie für betroffene Personen? Und wie geht das? Herzlich eingeladen sind alle, die sich spielerisch aus den verschiedensten Perspektiven mit dem Thema Co-Abhängigkeit auseinandersetzen möchten.


Pichlhöfer Christine, MSc, DSAin
Psychotherapeutin (Psychodrama), geschlechter- und kultursensible Psychotherapie, Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin mit partieller Lehrbefugnis im Fachspezifikum Psychodrama ÖAGG/Donau-Universität Krems, Motivational Interviewing, Rausch- und Risikopädagogin, langjährige Tätigkeit im Sucht- und Drogenbereich

Spitzer-Prochazka Sabine, MSc, DSAin
Psychotherapeutin (Psychodrama), langjährige Beratungs- und Therapietätigkeit im Suchtbereich, Mitherausgeberin der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie