Fortbildung
Für eingetragene PsychotherapeutInnen besteht die Verpflichtung, regelmäßig methodenspezifische Fortbildungsveranstaltungen zu besuchen.
Als Mindest-Richtwert gelten 90 UE Fortbildung innerhalb von 3 Jahren. (Weiterbildungsrichtlinie des BMGFJ).
Fortbildung kann methodenspezifisch oder methodenerweiternd sein sowie besondere Schwerpunkte (u.a. Diagnostik, Fachliteratur, rechtliche Fragen, Psychiatrie) beinhalten.
Nachfolgend die Fortbildungsseminare der Fachsektion Psychodrama. Alle Wahl-Pflichtseminare des Fachspezifikums können von eingetragenen PsychotherapeutInnen ebenfalls als Fortbildung besucht werden!
Trancephänomene im Psychodrama ( 20 UE )
Ort: Wien. Verstärkung durch die der Kraft der Worte in der psychotherapeutischen Alltagssprache.
Beginn: 12.-13.11.2010
Leitung: DSA Norbert Neuretter, Dr. Renate Gänszle, Karl Grimmer, MSc, Wien
Information: n.neuretter@aon.at, renate.gaenszle@utanet.at, karl.grimmer@chello.at
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Inhalte
Psychodrama und Hypnotherapie Trancephänomene im Psychodrama optimal nutzen Trancezustände entstehen in der Psychodrama Therapie eher unbewusst und nebenbei. Durch bewusstes Nutzen von Tranceprozessen können Psychodramatiker und Psychodramatikerinnen ihre therapeutische Arbeit optimieren.
Ziel des Tranceseminars ist das theoretische und praktische Kennenlernen und Üben einer Vielzahl von Trancetechniken und deren Verknüpfung mit dem Psychodrama
Weitere Inhalte: Definition und Herstellen von Trancezuständen ( Indirekte, direkte Trance) Grundlagen und Prinzipien der hypnosystemischen Kommunikation nach Milton H. Erickson Basiselemente der Zusammenarbeit: Rapportherstellung, Pacing, Leading Seeding Steuerung und Verdichtung der therapeutischen Prozesse durch die Kraft der Worte, insbesondere durch Verwendung von Metaphern, Suggestionen, Imagination und Geschichten- Reflexion der eigenen Sprachmuster und Stimme Auflösung der Problemtrance in Richtung Lösungstrance durch spezielle Trance Techniken wie Ressourceninterview, Teilearbeit, Altersregression, Zeitprojektion, Refraiming
Leiter und Leiterin: Karl Grimmer, Norbert Neuretter, Renate Gänszle, ab 15 TeilnehmerInnen 3 LeiterInnen
Datum: 12.-14- November 2010
Kosten: 254.-Euro
Ort: 1060 Wien Hofmühlgasse 19 Top 11, 1. Stiege, 2. Stock
Anmeldung: renate.gaenszle@utanet.at Auskunft: 0676-9440515
Psychodramatische Suchttherapie -Fortbildungsreihe (insges. 90 UE)
Ort: Salzburg – St. Pölten - Wien.
Beginn: voraussichtlichen Start Oktober 2010; 6 Seminarwochenenden.
Leitung:Prof. (FH) Kurt Fellöcker, MA, MSc, DSA und Dr. Bettina Waldhelm-Auer
Information: k.felloecker@aon.at b.waldhelm-auer@aon.at
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Inhalte
Die psychotherapeutische Tätigkeit mit substanzabhängigen Suchtkranken und deren Angehörigen erfordert spezifische Kenntnisse über Suchtzusammenhänge, hilfreiche methodische Interventionen und die notwendigen institutionellen Vernetzungen. Ausgehend vom rollentheoretischen Suchtverständnis und unter Berücksichtigung der oft typischen Lebensmuster der Betroffenen sind Kriterien wie Ich-Stärkung, Entfaltung von Spontaneität, Widererleben von Ressourcen, neuer Beziehungsaufbau, Fähigkeit zur Abgrenzung, Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und Gefühle sowie Entwicklung von Vertrauen entscheidende Ziele der Veränderung.
Das Thema Abstinenz steht jedoch an erster Stelle. Viele Methoden des Psychodramas sind für die Behandlung Suchtkranker hervorragend geeignet, sofern sie auf das Klientel angepasst werden. Wir werden viele verschiedene Ansätze miteinander ausprobieren und im Rollentausch mit unseren SuchtklientInnen erleben. Diese fachspezifische Fortbildung befähigt die TeilnehmerInnen mit psychodramatischer Grundausbildung, mit Suchtkranken und ihren Angehörigen kompetent und kreativ zu arbeiten. Es wird auch Raum für entsprechende Supervisonsfälle geben.
Themen und Reihenfolge der 6 Seminarblöcke:
1. Theorie der Sucht, Diagnostik, Motivationstherapie
2. Behandlung verschiedener Suchtformen: substanzabhängige und - unabhängige Süchte, legale und illegale Süchte sowie Komorbiditäten, rechtliche Hintergründe
3. Spezielle PD-Ansätze in der Entwöhnungstherapie (Ressourcenorientierung)
4. Suchthilfesystem in Österreich; medizinische Behandlung, Kooperation mit Kliniken u. Ärzten, psychosoziale und psychoedukative Aspekte in der Entwöhnungsbehandlung (ev. in Kooperation mit einer fachärztlichen Kollegin)
5. Psychodrama-Arbeit mit Angehörigen /Co-Abhängigkeit
6. Suchtpräventive Aspekte in der Therapie
Zugangsbedingungen
abgeschlossene PD-Therapieausbildung bzw. in Ausbildung unter Supervision
Veranstaltungsort
Salzburg - St.Pölten - Wien Dauer: Oktober 2009 bis Oktober 2010
Beginn
16./17.10.09 (1. Seminar); 11./12.12.09 (2. Seminar), 5./6.3.2010 (3. Seminar).
Die weiteren Seminare werden später vereinbart. 6 zusammenhängende Seminarblöcke jeweils immer Freitag 15-00 - 20.15 Uhr und Samstag 9.00-17.45 Uhr (je 15 Einheiten)
Kosten
Gesamt: € 1.440,00
Anmeldung
Prof. (FH) Kurt Fellöcker, MA, MSc, DSA, Psychotherapeut, PDAL Mitterau 55, 3385 Markersdorf, Tel.: 0650/3210033, e-Mail: k.felloecker@aon.at Dr. Bettina Waldhelm-Auer, Klin. Psychologin, Psychotherapeutin, Psychodrama und Verhaltenstherapie, 5020 Salzburg, Kaigasse 36, e-Mail: b.waldhelm-auer@aon.at, Tel. 0664/5286341
Psychodramatische Traumatherapie (insges. 40 UE)
Ort: Wien, genaue Adresse wird noch bekannt gegeben
Teil 1: 26.-28.11.2010 (20 Einheiten)
Teil 2: 25.-27.3. 2011 (20 Einheiten)
Leitung: Univ.Prof. Dr.Klaus Ottomeyer und Hildegard Pruckner MSc Die Fortbildung wird auf jeden Fall von zwei LehrtherapeutInnen geleitet und findet ab einer Gruppengröße von 12 TN statt.
Information: office@hildegardpruckner.at
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Inhalte
• Begrifflichkeit; Kurzausblick auf den neuesten Forschungsstand (Trauma und Gedächtnis, Trauma und Körperlichkeit)
• Was kann das Psychodrama für die Arbeit mit traumatisierten Menschen bieten? (Grundhaltungen)
• Grundsätzliche störungsspezifische psychodramatische Modifikationen für die Arbeit mit traumatisierten Menschen
• Modifikationen für spez. Settings, z.B.: Akutintervention, Interkulturelle Traumaarbeit (mit Dolmetsch), Traumatherapie mit Kindern und Jugendlichen, Traumatherapie im stat. Setting Für die Themen werden von den LeiterInnen theoretische Grundlagenreferate bzw. Basisliteratur vorbereitet. Schwerpunkte werden am Beginn des Seminares mit den TeilnehmerInnen erarbeitet, ebenso die Aufteilung der Arbeitsschwerpunkte für Teil 1 und Teil 2. Übungssequenzen werden in der Großgruppe bzw. in Kleingruppen erfolgen. Im prozessorientierten Vorgehen sollen Kompetenzen der TeilnehmerInnen und Supervisionsfälle eingebracht werden.
Die Beschäftigung mit dem Thema ist eine belastende. Wir werden von der Leitung her sehr sorgsam damit umgehen. Wir ersuchen bei diesem Seminar um ein hohes Maß an Eigenvorsorge bzw. um Vorinformation, wenn jemand akut belastet ist.
Zielgruppe
• Psychodrama-PsychotherapeutInnen
• PsychotherapeutInnen verwandter Richtungen auf Anfrage
Kosten
320,00 Euro pro Teil, die Teile bauen aufeinander auf und sind daher nur gemeinsam buchbar.
Anfragen und Anmeldungen
office@hildegardpruckner.at