Publikationen - Archiv

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Suchtprävention und Psychodrama

Bild: Kurt FelloeckerKurt Fellöcker, 1961, Diplomsozialarbeiter, Psychotherapeut (PD), Supervisor, Prof. an der Fachhochschule St. Pölten; fachwissenschaftlicher Lehrgangsleiter an der Donau-Universität Krems; Leiter der Fachstelle für Suchtvorbeugung NÖ (1998-2003)

Zusammenfassung: Der Paradigmenwechsel in der Suchtprävention und die Entwicklung innovativer Ansätze in den letzten 30 Jahren werden aufgezeigt. In der Folge werden wichtige theoretische Grundkonzepte der modernen Suchtprävention vorgestellt und kritisch betrachtet. Artikel: „Suchtprävention und Psychodrama in Österreich“, veröffentlicht in der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie, Heft 2/2004, Thema: Sucht. Artikel als pdf (224 kb)

Summary: The change of paradigme in the prevention of addiction and the development of innovative approaches within the last 30 years are discussed. After that the theory of important basic concepts concerning modern prevention of addiction is critically presented.

 

Aggression und Gewalt bei rechtsextremen Jugendlichen – Perspektiven sozialpädagogischer Jugendarbeit

von Dr. Hannes Krall

Hannes KrallDer Autor, Hannes Krall, a.o. Univ.-Prof. Dr. ist Psychotherapeut (Psychodrama), Supervisor und Organisationsberater und arbeitet am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung an der Universität Klagenfurt. Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen: Gewalt und Trauma, (sozial-) pädagogische und therapeutische Aspekte im Umgang mit Verhaltensbeeinträchtigungen.

Zusammenfassung: Jugendlicher Rechtsextremismus ist ein vielschichtiges Phänomen. In Arbeitsfeldern der (Sozial-) Pädagogik, Beratung und Psychotherapie hat man vor allem mit rechtsextremen Jugendlichen zu tun, deren Lebensprobleme im Vordergrund stehen. Belastende Lebenssituationen, Misserfolge und soziale Ausgrenzung führen zu Einschränkungen des Rollenrepertoires – Spontaneität und Kreativität bei der Rollengestaltung weichen einer unkritischen Übernahme von rechtsextremen Rollenkonserven. Die Fallbeispiele zeigen, wie im Rahmen einer sozialpädagogischen Betreuung Rollenerweiterung gefördert werden kann und eine Öffnung des sozialen Atoms für Beziehungsaufbau außerhalb der rechtsextremen Subgruppe wieder möglich wird. Voraussetzung dafür sind kontinuierliche Beziehungsarbeit auf der Begegnungsbühne und lebensweltorientierte Unterstützung auf den sozialen Bühnen der Jugendlichen. Erschienen in der ZPS, Heft 1, 2007, S. 99-113 Artikel als pdf (228 kb)


Geschlecht und Psychodrama — ein blind date?

von Dr.in Hildegard Knapp

Bild: Hildegard Knapp

Die Autorin ist Jg. 1963; Doktorat in Erziehungswissenschaften und Psychologie, Psychotherapeutin (Psychodrama) in freier Praxis, Schwerpunkte in frauen- und geschlechtsspezifischer Therapie, Sexualtherapie und interkultureller Therapie in Wien und St. Pölten

Zusammenfassung: Menschen bewegen sich in einem „symbolischen System der Zweigeschlechtlichkeit“ (Hagemann-White 1993, S. 69). Wir entwickeln keine Identität und kein Selbst außerhalb des Geschlechts. Eine Person begegnet sowohl als role giver wie auch als role receiver in verschiedensten Situationen wechselnden InteraktionspartnerInnen. Je nach deren Geschlecht werden unterschiedliche geschlechtlich codierte Erwartungen an die Art der Interaktion und an die InteraktionspartnerInnen selbst gestellt. Durch Bewusstmachung von doing gender werden die geschlechtsspezifischen Selbstinszenierungen sichtbar. Aus geschlechtsspezifischer Rollen-Enge kann ein Mehr an Selbstregie entstehen. Geschlechtssensible Haltung und modifizierte Techniken sind in therapeutischen Prozessen bei Frauen und Männern sehr förderlich und heilsam. Artikel als pdf

Summary: Gender and Psychodrama – a blind date? With a contribution of Doris Nowak-Schuh. All humans interact in a symbolic system of two genders (Zweigeschlechtlichkeit: Hagemann-White 1993). We can develop neither our identity nor our self beyond gender. Every person encounters various partners of interaction in various situations, both as role giver and as role receiver. According to the gender of the partners of interaction different gender-coded expectations concerning not only the mode of interaction but also the partners themselves are set. By making conscious this doing gender the gender specific staging of the self becomes visible. Out of the gender specific constriction of roles there can develop more of an autonomous stage direction of the self. This new consciousness can be adjuvant and beneficial for the therapeutic processes of both men and women. Quelle: Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie, Ausgabe 2/2006, Seiten 261 - 273, Erschienen September 2006

Rollentausch und Rollenwechsel im Katathymen Bilderleben

von Dr.in Jutta Fürst

Die Autorin ist Dr. phil, 1953, Klinische Psychologin, Psychotherapeutin für Psychodrama und Katathym Imaginative Psychotherapie, Freie Praxis in Hall i.T., Lehrtherapeutin für Psychodrama. Wissenschaftliche Leiterin des Universitätslehrganges für Psychodrama an der Universität Innsbruck.

Anhand eines Modell werden die Gemeinsamkeiten zwischen dem Katathymen Bilderleben bzw. der Katathym Imaginativen Psychotherapie und dem Psychodrama veranschaulicht. Im Katathymen Bilderleben wird der Rollentausch, der aus dem Psychodrama übernommen wurde,  als Technik betrachtet, die auf strukturelle Veränderungen auf der Beziehungsebene abzielt und in ähnlicher Form angewandt wird, wie der Rollentausch im Monodrama. Überlegungen zu den Unterschieden zwischen den beiden Methoden und eine erweiterte Sichtweise durch den Rollentausch mit einer anderen Methode bilden den Schluss. *.pdf des gesamten Rollentausch-Artikel, 8 Seiten, 117 kb

Summary: Role reversal and role taking in the „guided affective imagery”
The common links between  the „guided affective imagery” and the psychodrama are shown by using a model. The guided affective imagery which took over the role reversal from psychodrama considers the technique to be effective in achieving a structural change in the object relationship. Within the method the role reversal is used in a similar way as in Monodrama. Reflections about differences between the two methods and a wider view after the role reversal with an other method mark the end.

 


 

Moreno ein moderner Mystiker?

von Dr.in Mag.a Lisa Tomaschek-Habrina


Die Autorin ist Dr. phil., Mag. phil., Psychodrama-Psychotherapeutin, systemisch-analytischer Coach und Lehrtrainerin an der Europäischen Ausbildungsakademie (EAA), Theaterwissenschaftlerin, Arbeitsschwerpunkte: Morenos jüdische Wurzeln; Burnout und psychosomatische
Erkrankungen am Institut IBOS, Institut für Burnout und Stressmanagement in Wien


Wie kaum ein anderer hat Moreno es geschafft, den Offenbarungsgedanken der jüdischen Kabbala, in der die Gottheit in allem Lebendigen beschrieben wurde, in das 20. Jahrhundert zu übersetzen. Mit seinem Konzept des Ich-Gott präsentiert er einen immanenten Gott. Er zeigt uns im Rollentausch mit Gott, dass jeder schöpferisch-kreativ seine Welt gestalten kann – ähnliche Ansichten lassen sich aus den mystischen Traditionen erkennen, die hier im Zusammenhang mit Moreno näher beleuchtet werden sollen. *.pdf des gesamten Moreno-Artikel, 14 Seiten,  282 kb

Summary: Moreno has transferred the idea of revelation, which is formulated as divine effect in action in the Kabala, the Godhead in all living to the twentieth century. With his concept of the I-God he has presented an immanent Godhead. He showed us in the role-reversal with God that everyone can be creative in his own little world. Similar views we can find in the mystic traditions. These views are examined here in connection with Moreno.

 

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